Nachdem wir uns bereits seit Ende des letzten Schuljahres mit dem Thema „Fahrrad“ beschäftigt hatten, war es im September nun endlich soweit. Ausgerüstet mit unseren Helmen und Trinkflaschen fuhren wir nun zum ersten Mal zum Verkehrsübungsplatz nach Untersiemau. Dort warteten zwei Polizisten, die uns bei den Trainingseinheiten begleiteten. Anfangs durften wir erst Strecken fahren, die uns die Jugendverkehrshelfer vorgegeben hatten. Danach gab es immer eine Reflexionsrunde zu unserem Fahrverhalten. Und anschließend hatten wir freie Fahrt. Das machte uns natürlich am meisten Freude.
Die theoretische Prüfung hat Frau Rogozinski mit uns in der Schule während des Unterrichts geschrieben. Am Anfang waren wir sehr aufgeregt und hatten Bedenken, dass wir die Aufgaben nicht beantworten können. Doch als wir diese sahen, waren wir sehr erleichtert, denn sie waren doch nicht so schwer wie gedacht.
Wenige Tage später hatten wir unsere praktische Prüfung in Untersiemau. Dieses Mal war es anders als gewohnt. Wir hatten von Anfang an freie Fahrt. Dafür bekamen wir extra Westen mit Zahlen, damit die Erwachsenen unsere Fehler notieren konnten. Zu viele durften wir uns nicht leisten, denn dann wären wir durchgefallen. Aber zum Glück hatten wir ja zwei Chancen.
Nach bestandenen Prüfungen fand an unserer Schule dann auch noch der Realverkehr (Fahrt im echten Straßenverkehr in Creidlitz) mit unseren eigenen verkehrssicheren Fahrrädern statt. Wir waren davor sehr aufgeregt, hatten aber zum Glück viel Unterstützung. Geholfen hat uns auch, dass wir vorher im Unterricht die Runde abgelaufen sind und dabei die Gefahrenstellen besprochen haben. An dem Tag fuhren wir auch noch einmal mit den Polizisten zusammen die Strecke ab, bevor wir alleine fahren mussten.
In der gesamten Zeit der Jugendverkehrsschule haben wir viel gelernt und sind richtig stolz auf uns!
Danke an alle mithelfenden Beteiligten!